Vitamin E

Was macht Vitamin E in der Tiernahrung?

Vitamin E hat in der Tiernahrung eine antioxidative Wirkung und dient daher auch dem Schutz und der Vorsorge, um verschiedene Krankheiten zu vermeiden, darunter den oxidativen Stress, Gefäßerkrankungen, neurologisch-degenerative Beschwerden oder Augenkrankheiten. 

Unter den Begriff „Vitamin E“ fallen alle Tocotrienol- und Tocopherol-Verbindungen. Die entscheidende Verbindung ist Alpha-Tocopherol. Dieses kommt in hoher Konzentration in den Pflanzenzellen vor, die Chlorophyll enthalten.

Wirkung auf den Organismus 
Als Antioxidans aus biologischen Quellen dient Vitamin C immer dem Schutz der Zellen und beugt Schäden durch freie Radikale im Körper vor. Diese stören die Zellerneuerung und den Aufbau, wodurch Krankheiten entstehen können. Im gesunden Organismus sind Oxidationsprozesse ein guter Abwehrmechanismus. Erst durch eine Vermehrung der freien Radikale entsteht oxidativer Stress. 

Vitamin E stärkt entsprechen das gesamte Immunsystem. Darüber hinaus schützt es auch oxidationsempfindliche Phospholipide in den Zellmembranen, Carotinoide und Vitamin A. Vitamin E steht in Verbindung mit Selen und reguliert den Hormonstoffhaushalt. Genauso wird die Zellmembran in der Herz- und in der Skelettmuskulatur verbessert und die Antikörperbildung stimuliert. 

Natürliches Vorkommen
Die Verbindungen des Vitamin E sind überwiegend in pflanzlichen Quellen zu finden, darunter in Getreidekeimen, in Ölen und Ölsaaten, ebenso in einigen tierischen Produkten, z. B. in Butter, Eier oder Leber. 

Vorsorge und Gesundheit
Zu viel Vitamin E ist im Grunde für Hund und Katze nicht schädlich, da beide Tiere eine relativ hohe Toleranzgrenze aufweisen. Trotzdem sollte eine Fehlversorgung vermieden werden, gerade auch in der Unterversorgung. Ein Mangel führt zu Erkrankungen und Schädigungen an der Skelett- und Herzmuskulatur, kann auch Fruchtbarkeitsstörungen oder Veränderungen am Nervensystem hervorrufen. Das auf Zooblitz angebotene Nassfutter und Trockenfutter für Hunde und Katzen haben in der Regel eine ausgewogene Zusammensetzung.

Hintergrund und Wissenswertes 
Entdeckt wurde das Vitamin A 1920 als positiver Effekt auf die Fruchtbarkeit. Bereits 2 Jahre später konnte nachgewiesen werden, dass das Vitamin fettlöslich ist und die Reproduktion von Ratten steigerte. Es konnte aus Hafer, Weizenkeimöl und Mais isoliert werden und wurde neben den bereits bekannten Vitaminen mit dem Buchstaben „E“ näher definiert. Die Alpha-Tocopherol-Struktur konnte 1938 aufgeklärt und dann auch synthetisiert werden. Es bleibt das wichtigste Antioxidans für den Aufbau und die Regeneration in den Zellmembranen, lagert sich in der Leber, in den Muskeln und im Fettgewebe ab. 

Weiterführende Links:

Hundefutter: Nassfutter | Trockenfutter

Katzenfutter: Nassfutter | Trockenfutter