Mineralstoffe

Was machen Mineralstoffe in der Tiernahrung?

Mineralstoffe bilden einen großen Anteil im Katzenfutter und im Hundefutter. Bei einer Ernährung mit Trockenfutter und Nassfutter sind dann auch keine Ergänzungsmittel für das Tier notwendig. Allerdings sollten Mineralien immer nur in geringer Menge enthalten sein, da eine Überdosierung die Verdauung stört und dann auch eine gegenteilige Wirkung hervorgerufen werden kann 

Beim Verdauen und beim Verbrennen der aufgenommenen Nahrung, werden Mineralstoffe und Mineralsalze in Asche umgewandelt. Der Anteil der Rohasche liegt dann im Tierfutter etwa bei 5 bis 8 Prozent und entspricht dem Mineralstoffgehalt. In der Nahrung sind hohe Mengen an Mineralstoffen enthalten, die als Mengenelemente bezeichnet werden, während daneben Spurenelemente als zweite Gruppe in sehr geringer Anzahl vorkommen. Wichtige Mengenelemente sind Magnesium, Calcium, Phosphor, Kalium und Natrium. Calcium dient dem Konchenaufbau, Phosphor der Energieübertragung, Magnesium der Reizweiterleitung und Kalium und Natrium dem Gleichgewicht der Ionen in den Zellen. Wichtige Spurenelemente sind Kupfer, Zink, Selen, Eisen, Mangan und Jod. Sie sind unverzichtbar für die Organfunktionen. Daneben gibt es auch Mineralstoffe als reine Salze, z. B. Zinkoxid, Kupfersulfat, Eisensulfat, Natriumselenit oder Kalziumiodat. Sowohl Mengen- und Spurenelemente als auch Mineralsalze und Mineralsalzverbindungen haben verschiedene Funktionen und sind daher zu einem gewissen Anteil in der Tiernahrung enthalten.

Weiterführende Links:

Hundefutter: Nassfutter | Trockenfutter

Katzenfutter: Nassfutter | Trockenfutter