Bioflavonoide

Was machen Bioflavonoide im Nassfutter?

Besonders Nassfutter enthält häufig auch Gemüse- und Pflanzenanteile, ätherische Öle und Kräuter. Neben Kürbis, Rübenschnitzel, Süßkartoffeln, Brennnesseln, Ginseng und Löwenzahn sind auch häufig Bioflavonoide enthalten. Der Gemüseanteil wird dem Fleisch beigemengt und fördert den besseren Geschmack und die Gesundheit des Hundes. 

Bioflavonoide sind u. a. Rutin, Hesperidin, Quercitrin oder Naringin. Sie wirken als starke Antioxidantien und bilden einen hervorragenden Schutz vor freien Radikalen, stärken das Immunsystem und haben eine entgiftende und entzündungshemmende Funktion. Sie gehören zu den Pflanzenpigmenten und bestimmen die Blüten- und Blätterfärbung. Bekannt ist ihre positive Wirkung für Mensch und Tier seit den 30er Jahren, wobei Bioflavonoide auch als „Vitamin P“ bezeichnet wurden. Da der menschliche und tierische Organismus Bioflavonoide nicht selbstständig herstellen kann, werden sie über die Nahrung und das Futter aufgenommen. 

Bioflavonoide gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe und wirken sich auch positiv auf den Blutdruck aus, da sie die Kapillargefäße elastisch halten und das Bindegewebe stärken. Natürliche Quellen sind u. a. Ginko, Blaubeeren, rote Weintrauben, Weißdorn und grüner Tee. In Tierfutter wirken Bioflavonoide vor allen Dingen als Antioxidantien, werden daher auch unter dieser Bezeichnung geführt. 

Weiterführende Links:

Hundefutter: Nassfutter | Trockenfutter

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