Zink

Warum ist Zink im Tierfutter?

Zink kommt in höherer Konzentration als Spurenelement im Tierfutter vor. Es hat vielseitige Aufgaben, besonders für das Skelett, das Kollagensystem, für den Zellstoffwechsel und für den Transport körpereigener Hormone und Fermente. Darüber hinaus sorgt Zink für den Schutz der Haut und verhilft dem Tier zu einem gesunden, glänzenden und schönen Haarkleid. Es hat einen positiven Einfluss auf die Wundheilung und Stoffwechsel.

Natürliches Vorkommen 
Bei Hunden kommt Zink in hoher Konzentration im Skelett vor und ist Bestandteil der Enzyme. Es unterstützt den Stoffwechsel von Proteinen und Kohlenhydraten und ist auch in der Bauchspeicheldrüse vorhanden. Zink ist Bestandteil von Insulin und hat Einfluss auf bestimmte Immunreaktionen. Es wird über die Schleimhaut im Verdauungstrakt absorbiert und an die Zellen weitergeleitet. Ähnlich wie die Kupferfreisetzung durch Mechanismen beeinflusst wird, geschieht das im Blut auch mit Zink. 

Das Spurenelement ist in vielen Lebensmittel zu einem guten Anteil enthalten, darunter in Fleisch wie Kalbs- und Rindfleisch, in Leber, in Eigelb, Mais, Nüssen oder Haferflocken. 

Wirkung auf den Organismus
Spurenelemente wie Zink wirken als entscheidendes Koenzym für viele Stoffwechselvorgänge. Das betrifft z. B. die Beförderung von Vitamin A oder Calcium. Zink dient der besseren Ausscheidung von Laktaten und beeinflusst die Fortpflanzung positiv. Eine antagonistische Wechselbeziehung hat das Spurenelement mit Calcium, was eine gestörte Zinkabsorption auslösen kann, wenn das Verhältnis der Elemente nicht stimmig ist. In Verbindung mit Kupfer kann die Zinkspeicherung beeinträchtigt und gemindert werden. Der Anteil sollte entsprechend immer in Zusammenhang mit anderen Spurenelementen überprüft werden. 

Bedarf und Gesundheit
Normalerweise benötigt ein ausgewachsener Hund etwa 1 Milligramm Zink pro Kilogramm Körpergewicht. Lediglich bei trächtigen Tieren ist ein erhöhter Zinkbedarf nötig, besonders in den letzten Wochen vor dem Wurf. Eine tatsächliche Überdosis kommt kaum vor, dagegen bewirkt ein Mangel Störungen im Fell und auf der Haut, kann zu Wachstumshemmungen, Haarausfall und Fruchtbarkeitsstörungen führen. Allgemein wird das Immunsystem geschwächt. 

Weiterführende Links:

Hundefutter: Nassfutter | Trockenfutter

Katzenfutter: Nassfutter | Trockenfutter